Up, up to the Skycamper

Da ist das Ding! Wie im Beitrag „Unlucky“ erwähnt, haben Pauli sein Frau und ich uns ein neues Familienmitglied gegönnt. Nicht mit vier Hufen, aber mit vier Reifen. (Der Aprilscherz hält sich in Teilen der Bevölkerung auch einen Monat später noch hartnäckig. Nochmals: nein, Pauli sein Frau hat KEIN Pferd!)

Es war ein durchaus langer Prozess, mit unzähligen Stunden Internetrecherche bei diversen Händlern und Anbietern von „Bullis“ und ein quälend langes Abwägen ob oder vielleicht doch eher nicht, oder vielleicht später (wenn in Rente…), oder anders. Irgendwann stieß ich auf die Firma Skycamper in Grönwohld, die VW Transporter in Camper verwandelt. Und das so attraktiv, dass ich zunächst durch diverse Fotos von Fahrzeugen auf die Firma nahe Hamburg aufmerksam wurde.

Anlässlich eines Familienbesuchs in Bremen haben wir dann flux die Gelegenheit genutzt, mal eben 150 Kilometer weiter zu fahren, um uns solche „Skycamper“ mal aus der Nähe anzuschauen. Das war im November 2016. Mit „Frank Skycamper“ hatten wir dann mal die Ausstattungsvarianten durchgespielt und uns ein Angebot machen lassen. Joh, da kam dann schon mal ganz schön was zusammen…

Erst rund 5 Wochen nach unserem Besuch vor Ort und nur, weil Pauli sein Frau dem zögerlichen Pauli sein Frau sein Mann zu einer positiven Entscheidung final auf die Sprünge helfen musste, haben wir dann „unseren“ Skycamper bestellt. Bis auf das Aufstelldach. Da wurden wir im Nachhinein von verschiedensten erfahrenen Camperleins die es gut mit uns (aber nicht mit unserem Portemonnaie) meinten, fast körperlich eng „bedrängt“, das ja wohl bitte auch noch unbedingt mit zu bestellen. Hammer dann auch.

Ende März 2017 haben wir den Kübel dann im hohen Norden abgeholt. In schier unbeschreiblich jugendlich aufgeregter Vorfreude, die körperlich ganz nah an Inkontinenz führte, fuhren wir auf den Vorhof der Skycampers. Und dann stand er da: unser Skycamper! Also ehrlich gesagt, ett is ja nur n´Bulli. Also nur ein Auto. Aber die innere Anspannung und das aufgewühlt sein führte bei mir zunächst dazu, minutenlang ehrfürchtig um den Wagen zu gehen, bevor ich ihn dann irgendwann mal anfassen und mich reinsetzen konnte. Nä watt herrlich.

Nur knapp zwei Wochen nach unserem Trip von Grönwohld nach Bardenberg ging es von dort nach Benajarafe bei Malaga an die Costa del Sol. Und was soll ich schreiben? Wir hatten fast aufgeplatzte Lippen, weil die Sonne unentwegt auf unser breites Lachen brannte. Und wir stellten fest, dass unser Camper auch Fußraumbeleuchtung hat – weil uns die Sonne aus dem Arsch schien.

Wir sind mittlerweile zurück, happy und selig. Zwar haben wir noch nicht alle Details der Nutzungsmöglichkeiten von Fahrzeug und Ausstattung verinnerlicht, wie wohl auch noch nicht darin übernachtet. Aber diese Erfahrungen werden dann auch mit und mit folgen. Denn eins ist klar: wir werden jetzt öfter mal „op jück“ sein…

 

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Aber so was von tres chic!

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