Halle Halle Halle

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Unsere Freunde, die Hilgers, die betreiben ja schon seit Jahren den Kletterwald in Aachen. Dolle Sache das. Ich selbst habe dort schon Elfenhaft in den Bäumen gehangen und die Anforderungen des Parcours in luftiger Wipfelhöhe Meisterhaft bewältigt. Im Rahmen meines Hauptjobs habe ich auch mehrmals Jugendliche rauf gehetzt und nach deren Rückkehr mit Kötteln inne Buxe gefragt, was die Aktion denn jetzt mit Suchtvorbeugung zu tun hat. „Höhenrausch“ nannte sich das Projekt, dass ich vor einigen Jahren zusammen mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung bei Hilgers im Aachener Stadtwald  erfolgreich durchgeführt habe.

Dabei habe ich das Ehepärchen natürlich näher kennen und schätzen gelernt. Und deren Expansionsprozesse. Zum Beispiel in Form der Boulderhalle „Moove“. Kannte ich vorher auch noch nicht, „bouldern“. Klettern in der Halle, allerdings ohne Seil und Kragen, sondern reine Muskelkraft und Selbstjustiz, ob und welcher Weg rauf oder runter denn wohl den Richtige ist. In Ermangelung an Seilschaft bleibt in letzter Konsequenz nur Durchhalten, festkrallen und kämpfen. Oder der Absturz.  Abhängen ist nicht. Toll!

Joh und nun? Nun gibt es „diehalle„! Die Hilgers Familie – Tochter und Sohn inklusive – haben dann mal eben eine, nein zwei Industriehallen zu DEM Klettererlebnispark im Raum Aachen auf fast 3.400 Quadratmetern (!) umfunktioniert. In der ersten Halle auf 2.000 m² gibt es Bouldern, Kinderbouldern, Ninja Warrior, einen Workout / Fitnessbereich Parkour, Trampolin, und einen Kleinkindbereich. Nebenan in der Beachhalle mit 1.500 m² hat es Raum für Beachvolleyball, Beach Soccer und Beachminton.

Zum Komplex gehört zudem ein Bistro mit Küche, ein Kursraum für Yoga, Seminare, Betriebsfeiern etc.; selbstredend dabei: Duschen und Umkleideräume.

Das ist ganz schön groß. Um nicht zu schreiben: riiiiiiiiiiiiesig! Sieht man erst, wenn da Menschen zwischen drin rumlaufen. Beeindruckend.

Hach, wenn ich doch nur jünger wäre…

Nun ja, aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, ich mache ja keine Werbung. Aber es gibt Ausnahmen. Wie diese. Einfach mal hingehen und gucken. Das kostet nix.

Es sei denn, man hat den Turnbeutel dabei und will selber mal Hand und Fuß anlegen. Bei den Preisen kann man sich dann auch getrost den ganzen Tag Zeit lassen mit dem Abstieg…

(Fotos: Conny Pauli)

 

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