Krakau

am

Wie bereits im Blogbeitrag „Auschwitz“ erwähnt, fuhr unsere private Reisegruppe um „Reiseleiterinnen“ Aiga und Ania („Ralf: Es heißt Złoty nicht Schlotti!“) in diesem Jahr nach Krakau. Wie immer standen tagsüber viel Historie und abends launige Stunden auf der Agenda. Und wie immer wird man einer Stadt mit einem knapp fünftägigen Besuch nicht wirklich gerecht. Obgleich wir im Gegensatz zu Auschwitz etwas mehr Muße hatten, Stadt, Geschichte und Kultur kennenzulernen, ist die Zeit gerade für mich als bescheidenen kleinen Hobbyfotografen immer zu kurz. Ich suche ständig nach ungewöhnlichen Motiven und Perspektiven, die, anders als die typischen Bilder in Hochglanzreiseführern, einen vielleicht anderen Einblick vermitteln.

Denn zur Geschichte von Krakau, der mutmaßlich schönsten Stadt Polens und Unesco-Welterbe, gibt es weiß Gott bessere Quellen als mein defizitäres nacherzählen hier. Sei es im Internet, oder vor Ort, wie durch unsere sehr sympathischen und kompetenten Stadtführerin Agnieszka Czernecka nahe gebracht.

Sie führte uns unter anderem durch das jüdische Viertel  Kazimierz, mit Besichtigung der Remuh-Synagoge. Zudem durch den christlichen Teil Krakaus und Podgorze, dem jüdischen Ghetto während 2. Weltkrieges. Natürlich haben wir die Altstadt besichtigt, mit den Befestigungsanlagen der Stadt, dem Marktplatz mit Tuchhallen, Rathausturm, der Marienkirche mit dem Marienaltar von Veit Stoß, dem Collegium Maius, der Grodzkastrasse mit der Andreaskirche und Peter- und Paul Kirche sowie der Kanonicazstrasse, der ältesten Straße in Krakau. Nicht fehlen durfte der Wawelhügel mit dem Schloss und seinen repräsentativen Gemächern sowie die Krakauer Kathedrale. Auch einen höchst interssanten Ausflug zum Salzbergwerk Wieliczka durften wir erleben, eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt und ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Und mit Auschwitz und Auschwitz-Birkenau war das gesamte Reiseprogramm prall gefüllt, abwechslungs-  und erlebnisreich.

Am Ende waren 1.800 Foto geschossen, von denen nach gründlicher „Bereinigung“ ein brauchbarer Rest von 1.600 übrig blieben. Und wie bringe ich jetzt einen repräsentativen Eindruck durch einen Blogbeitrag rüber? Unmöglich. Daher nur eine kleine Auswahl von Schnappschüssen, teilweise aus der Hüfte geschossen. Ich hoffe es weckt das Interesse, diese schöne Stadt mit seiner beeindruckenden Geschichte selber einmal zu besuchen.

Für Pauli sein Frau und mich war es sicher nicht der letzte Besuch!

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